Fußball wird schon seit dem 19. Jahrhundert gespielt, nur damals noch mit normalen Lederschuhen, ohne jegliche Extras. Als 1954 die Fußball-WM stattfand, besuchte ein Kaufmann namens Adolf „Adi“ Dassler das Trainingslager der Deutschen National-Elf. Er stellte ihnen einen Schuh vor, der mit auswechselbaren Schraubstollen ausgestattet war. Adolf Dassler war Gründer des Sportartikelherstellers Adidas
und mit dieser Entwicklung auch der Vorreiter des idealen Fußballschuhes, der an die verschiedenen Witterungsbedingungen und Platzverhältnisse anpassbar war. Mit dem perfekt auf den regennassen Rasen angepassten Stollenschuh gewann Deutschland dann das Endspiel gegen Ungarn, dessen Spieler waren lediglich mit Leistenschuhen ausgestattet.
Vom Lederschuh zum idealen Fußballschuh
Es gibt verschiedene Nocken und Stollen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche.
Auf Kunstrasen werden eher längliche Nocken eingesetzt. Breite Nocken, die weiter auseinander liegen, kommen bei Naturrasen zum Einsatz, damit die Sohle nicht so schnell mit dem Rasen verklebt. Für das Fußballspiel auf Hart- und Aschenplätzen sind kurze und harte Nocken ideal. Die klassischen Stollen kommen auf Naturrasen mit sehr feuchten, schlammigen und tiefen Böden zum Einsatz. Außerdem werden Schuhe mit vielen, kleinen Nocken auf harten Böden wie Asche oder kurzem Kunstrasen eingesetzt. Es gibt allerdings auch Schuhe ohne jegliche Nocken oder Stollen, welche beim Hallenfußball angezogen werden, diese Schuhe haben lediglich profilierte Sohlen, die dabei meist noch hell sind, da dunkle Sohlen oft Streifen auf dem Fußboden der Halle hinterlassen.